Mit branchenspezifischen Zahlen beginnen

Erfassen Sie fällige Zahlungen, realistische Einzahlungen und wesentliche Verträge. Bewerten Sie besonders: Projektlaufzeiten, Abschlagszahlungen und Materialvorfinanzierung. Trennen Sie betriebliche Entscheidungen von Fragen, für die eine befugte Rechts- oder Steuerberatung benötigt wird.

Gut vorbereitet ins Gespräch

  • Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
  • Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
  • Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.

Die Baustelle läuft. Die Rechnung wartet.

Im Bau und Handwerk entstehen Ausgaben, bevor eine Leistung vollständig abgerechnet ist. Material, Personal und Nachunternehmer treffen auf Abnahmen, Nachträge und mögliche Einbehalte. Beispiel: Der Betrieb übernimmt Zusatzarbeiten, dokumentiert sie aber nicht ausreichend. Dann kann ein scheinbar voller Auftragsbestand wenig über den nächsten Zahlungseingang sagen. Für das Gespräch zählt die Lage je Baustelle.

Baustellen einzeln statt nur als Gesamtumsatz betrachten

Fassen Sie pro Projekt zusammen, was erledigt, dokumentiert, abrechenbar und schon bezahlt ist. Vertragliche Streitpunkte gehören mit den Originalunterlagen in die Prüfung der zuständigen Fachperson.

  • Aktuellen Leistungsstand und noch benötigte Arbeitszeit festhalten.
  • Materialbestellungen und Nachunternehmertermine zuordnen.
  • Abnahmen, Abschlagsrechnungen und offene Einbehalte markieren.
  • Zusatzleistungen samt Freigaben und Nachweisen zusammentragen.
  • Gewährleistungs- oder Mängelfragen als offene Prüfungspunkte kennzeichnen.
  • Die nächsten Lohn- und Lieferantenzahlungen gegen realistische Eingänge planen.
Was ist hilfreicher als nur die letzte BWA?

Eine Baustellenübersicht mit Leistungsstand, offenen Rechnungen, Zusatzarbeiten und kommenden Ausgaben. Die BWA und die aktuelle Banklage ergänzen diese Übersicht.