Mit branchenspezifischen Zahlen beginnen

Erfassen Sie fällige Zahlungen, realistische Einzahlungen und wesentliche Verträge. Bewerten Sie besonders: Honorarforderungen, Steuertermine und private Entnahmen. Trennen Sie betriebliche Entscheidungen von Fragen, für die eine befugte Rechts- oder Steuerberatung benötigt wird.

Gut vorbereitet ins Gespräch

  • Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
  • Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
  • Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.

Projektumsatz und private Lebenshaltung auseinanderhalten

Bei Freiberuflern laufen berufliche Ausgaben, spätere Honorareingänge und private Entnahmen oft über wenige Konten. Das macht die Ursache eines Engpasses schwer erkennbar. Beispiel: Zwei große Projekte enden gleichzeitig, während die nächsten Aufträge noch nicht bestätigt sind. Für die Planung zählt, welche Einnahmen verbindlich, abrechenbar oder lediglich erhofft sind.

Eine Planung mit zwei getrennten Ebenen

Erstellen Sie zuerst den betrieblichen Geldfluss und ergänzen Sie anschließend den privaten Bedarf. Welche rechtlichen oder steuerlichen Folgen einzelne Entscheidungen haben, bleibt Gegenstand der zuständigen Fachberatung.

  • Bestätigte Aufträge, offene Angebote und ausstehende Rechnungen getrennt listen.
  • Projektphasen und nächste Abrechnungsmöglichkeiten notieren.
  • Berufliche Fixkosten und private Entnahmen auseinanderhalten.
  • Steuertermine und bekannte Vorauszahlungen mit der Steuerkanzlei abstimmen.
  • Rücklagen und zweckgebundene Mittel kennzeichnen.
  • Ausfall eines Hauptkunden als separates Szenario betrachten.
Kann ich private und berufliche Schulden einfach zusammenfassen?

Eine Gesamtübersicht hilft, die Zuordnung muss aber sichtbar bleiben: Vertragspartner, Forderungsgrund und Sicherheiten können unterschiedlich sein. Bringen Sie diese Angaben getrennt mit.