Mit branchenspezifischen Zahlen beginnen

Erfassen Sie fällige Zahlungen, realistische Einzahlungen und wesentliche Verträge. Bewerten Sie besonders: Lagerbindung, saisonale Nachfrage und Mietkosten. Trennen Sie betriebliche Entscheidungen von Fragen, für die eine befugte Rechts- oder Steuerberatung benötigt wird.

Gut vorbereitet ins Gespräch

  • Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
  • Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
  • Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.

Wenn Ware im Regal liegt und Geld auf dem Konto fehlt

Im Einzelhandel sind Sortiment und Liquidität eng verbunden. Saisonware, Nachbestellungen und langsam verkäufliche Artikel binden Mittel, während Miete und Personal weiterlaufen. Beispiel: Eine neue Kollektion wird bestellt, obwohl noch viel alte Ware vorhanden ist. Eine Bestandsaufnahme sollte deshalb nicht nur Umsätze, sondern auch Warenalter, Retouren und Zahlungsziele zeigen.

Sortiment und offene Zahlungen auf einen Stand bringen

Arbeiten Sie mit einer klar datierten Liste und unterscheiden Sie Ware, die zügig verkauft wird, von Beständen, deren Wert erst geprüft werden muss.

  • Lagerbestände nach Produktgruppe, Alter und Verkaufsgeschwindigkeit sortieren.
  • Lieferantenrechnungen und vereinbarte Zahlungsziele aufnehmen.
  • Saisonbestellungen von täglich benötigter Ware trennen.
  • Rabatte, Retouren und Schwund in der Auswertung berücksichtigen.
  • Filialen oder Verkaufskanäle einzeln betrachten.
  • Fixkosten auch für eine schwache Verkaufswoche planen.
Welche Zahl ist neben dem Umsatz besonders wichtig?

Wie viel Geld in langsam verkäuflicher Ware gebunden ist und welche Lieferantenrechnungen fällig werden. Diese Angaben erklären oft mehr als der Gesamtumsatz.