Mit branchenspezifischen Zahlen beginnen

Erfassen Sie fällige Zahlungen, realistische Einzahlungen und wesentliche Verträge. Bewerten Sie besonders: Mietflüsse, Finanzierung und projektbezogene Verpflichtungen. Trennen Sie betriebliche Entscheidungen von Fragen, für die eine befugte Rechts- oder Steuerberatung benötigt wird.

Gut vorbereitet ins Gespräch

  • Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
  • Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
  • Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.

Eigene Mittel und Geld anderer Personen sauber trennen

Immobilienunternehmen und Verwalter haben unterschiedliche Rollen. Ein Bestandshalter plant Mieten, Finanzierungen und Instandhaltung; eine Verwaltung arbeitet zusätzlich mit Geldern und Ansprüchen anderer Beteiligter. Beispiel: Auf einem Konto liegt Geld für unterschiedliche Zwecke. Der Kontostand allein sagt dann nicht, welcher Betrag dem eigenen Betrieb verfügbar ist.

Jedes Objekt und jede Rolle einzeln zuordnen

Kennzeichnen Sie zweckgebundene Beträge und offene Zuordnungen. Ob und wie Gelder verwendet werden dürfen, ist eine gesonderte vertragliche beziehungsweise rechtliche Frage.

  • Bestandshaltung, Vermittlung und Verwaltung als Rollen unterscheiden.
  • Mieteingänge, Leerstand und Rückstände je Objekt erfassen.
  • Kredite, Zinsbindungen und anstehende Vertragsentscheidungen zuordnen.
  • Instandhaltung und bereits beauftragte Maßnahmen getrennt planen.
  • Eigene Konten, Fremdgelder und zweckgebundene Mittel sichtbar auseinanderhalten.
  • Verträge, Sicherheiten und offene Streitpunkte zur Fachprüfung bereithalten.
Kann ich den gesamten Kontostand als Liquidität einplanen?

Nur tatsächlich verfügbare eigene Mittel gehören in eine entsprechende Planung. Fremdgelder, Zweckbindungen und ungeklärte Zuordnungen müssen zuerst getrennt und geprüft werden.