Mit branchenspezifischen Zahlen beginnen
Erfassen Sie fällige Zahlungen, realistische Einzahlungen und wesentliche Verträge. Bewerten Sie besonders: Wiederkehrende Verträge, Projektaufwand und Kundenkonzentration. Trennen Sie betriebliche Entscheidungen von Fragen, für die eine befugte Rechts- oder Steuerberatung benötigt wird.
Gut vorbereitet ins Gespräch
- Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
- Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
- Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.
Wiederkehrende Einnahmen und Projektaufwand getrennt planen
IT- und Softwarebetriebe verbinden oft Wartungsverträge, laufende Abonnements und individuell entwickelte Projekte. Die Geldflüsse unterscheiden sich: Regelmäßige Abrechnung kann stabil sein, während ein großes Projekt viel Vorarbeit verlangt. Beispiel: Eine geplante Abnahme verschiebt sich, aber Entwickler, Cloud-Dienste und externe Spezialisten werden weiter bezahlt.
Verträge, Teamkapazität und Abnahmen sichtbar machen
Betrachten Sie nicht nur die Zahl der Kunden. Prüfen Sie, welche Leistungen verbindlich beauftragt sind, welche Freigaben noch ausstehen und welche Betriebskosten bei einem Rückgang bestehen bleiben.
- Wiederkehrende Verträge mit Laufzeiten und bestätigten Verlängerungen erfassen.
- Projektmeilensteine und offene Abnahmen je Kunde dokumentieren.
- Cloud-, Lizenz- und externe Entwicklungskosten zuordnen.
- Nicht fakturierte Mehrarbeit und Änderungswünsche markieren.
- Kundenkonzentration und kritische Teamabhängigkeiten prüfen.
- Finanzdaten ohne Zugangsschlüssel, Passwörter oder Kundensystemdaten vorbereiten.
Sind alle laufenden Abonnements sichere künftige Einnahmen?
Nicht automatisch. Laufzeit, Kündigung, Zahlungsausfälle und konkrete Vertragsbedingungen gehören in die Planung. Trennen Sie bestätigte Vertragsperioden von erwarteten Verlängerungen.
