Mit branchenspezifischen Zahlen beginnen
Erfassen Sie fällige Zahlungen, realistische Einzahlungen und wesentliche Verträge. Bewerten Sie besonders: Projektabhängigkeit, Rechteverträge und unregelmäßige Einnahmen. Trennen Sie betriebliche Entscheidungen von Fragen, für die eine befugte Rechts- oder Steuerberatung benötigt wird.
Gut vorbereitet ins Gespräch
- Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
- Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
- Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.
Mehr Korrekturschleifen können weniger verfügbares Geld bedeuten
Agenturen, Studios und Kreativbetriebe leisten oft vor, bevor ein Kunde das Ergebnis freigibt. Revisionen, Fremdleistungen und verschobene Kampagnen können den geplanten Geldfluss verändern. Beispiel: Eine Produktion ist weitgehend fertig, doch die Schlussrechnung wartet auf die Freigabe eines einzelnen Verantwortlichen. Machen Sie diese Abhängigkeit pro Projekt sichtbar.
Vom Briefing bis zur Abrechnung einen roten Faden schaffen
Ordnen Sie jedem Projekt den vereinbarten Umfang, die erbrachte Leistung und die noch fehlende Entscheidung zu. Sensible Kundenbriefings oder unveröffentlichte Inhalte sind für eine erste allgemeine Anfrage nicht nötig.
- Vereinbarten Leistungsumfang und Korrekturrunden festhalten.
- Freigabeverantwortliche und erwartete Abnahmetermine notieren.
- Freelancer, Produktion, Lizenzen und Mediaausgaben getrennt erfassen.
- Noch nicht abgerechnete Arbeit pro Auftrag auflisten.
- Wiederkehrende Betreuung von einzelnen Produktionen unterscheiden.
- Verschiebung eines großen Projekts als eigenes Zahlungsszenario planen.
Sollte ich Kundeninhalte für das erste Gespräch mitsenden?
Nein. Eine anonymisierte Projektübersicht mit Umfang, Freigabestatus, offenen Rechnungen und kommenden Ausgaben reicht für die erste Einordnung.
