Mit branchenspezifischen Zahlen beginnen

Erfassen Sie fällige Zahlungen, realistische Einzahlungen und wesentliche Verträge. Bewerten Sie besonders: Retouren, Plattformgebühren und Zahlungsfreigaben. Trennen Sie betriebliche Entscheidungen von Fragen, für die eine befugte Rechts- oder Steuerberatung benötigt wird.

Gut vorbereitet ins Gespräch

  • Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
  • Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
  • Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.

Shop-Umsatz ist nicht gleich verfügbare Auszahlung

Im Onlinehandel stehen Bestellungen, Plattformauszahlungen und tatsächlicher Gewinn zu unterschiedlichen Zeitpunkten fest. Retouren, Zahlungsrückbehalte, Werbeausgaben und Versand können die Planung verändern. Beispiel: Eine Kampagne steigert Bestellungen, während die nächste Warencharge sofort bezahlt werden muss und ein Teil der Verkäufe später zurückkommt. Trennen Sie daher Umsatzanzeige, bestätigte Auszahlungen und offene Risiken.

Jeden Verkaufskanal mit seinem Geldfluss prüfen

Stellen Sie Shop, Marktplätze und Zahlungsanbieter nicht nur nach Umsatz gegenüber. Notieren Sie auch, wann welcher Betrag tatsächlich ankommt und welche Abzüge noch folgen können.

  • Auszahlungspläne und Rückbehalte der Zahlungsanbieter erfassen.
  • Retouren, Erstattungen und Rückbuchungen gesondert führen.
  • Werbeausgaben je Kanal gegen tatsächlich bestätigte Verkäufe prüfen.
  • Warenbestellungen, Lagerkosten und Versand vorfinanzierten Beträgen zuordnen.
  • Plattformabhängigkeit und laufende Sperren als eigene Risiken markieren.
  • Bei Steuern und grenzüberschreitendem Handel die zuständige Steuerkanzlei einbeziehen.
Kann eine erfolgreiche Werbekampagne die Liquidität verschlechtern?

Ja, wenn Werbung und Ware vorfinanziert werden und Auszahlungen erst später erfolgen. Für die Vorbereitung zählen deshalb auch Retouren und der tatsächliche Auszahlungstermin.