Verstehen und vorbereiten
Erfassen Sie Forderungsgrund, Aktenzeichen, aktuellen Ansprechpartner und bekannte Sicherheiten. Bestreiten oder Unklarheit werden ausdrücklich markiert.
Gut vorbereitet ins Gespräch
- Originalunterlagen und relevante Termine bereithalten.
- Unklare Angaben als offene Frage kennzeichnen.
- Leistungsumfang und fachliche Zuständigkeit vor einer Beauftragung klären.
Ein Gläubigerverzeichnis braucht nachvollziehbare Bezüge
Mehrere Schreiben können dieselbe Forderung betreffen. Halten Sie den ursprünglichen Gläubiger, den aktuellen Ansprechpartner und das Aktenzeichen auseinander. Beispiel: Eine Bankforderung wird später von einem Inkassodienstleister betreut; beide Absender erscheinen in der Akte, aber daraus werden nicht automatisch zwei Schulden. Markieren Sie unklare Bezüge, damit sie anhand der Originale geprüft werden können.
Nicht nur Beträge, auch den Stand erfassen
Eine Liste mit Datum und Quellen ist hilfreicher als ein undatierter Gesamtbetrag. Tragen Sie neue Angaben nachvollziehbar ein und behalten Sie ältere Belege.
- Name, Adresse, Aktenzeichen und Vertragsbezug.
- Letzte Forderungsaufstellung und bekannte Zahlungen.
- Gerichtliche Schritte, Sicherheiten oder bestehende Vereinbarungen.
- Unklare Höhe, doppelte Zuordnung und fehlender Beleg.
Soll eine ältere Forderungsaufstellung durch die neue ersetzt werden?
Nutzen Sie den aktuellen Stand für den Überblick, bewahren Sie den Verlauf aber auf. So lassen sich Änderungen und frühere Zahlungen besser nachvollziehen.

